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Durch das Naturschutzgebiet Selketal (Eisen und Burgen - Wälder und Wiesen)

Autor: »Uwe Barthauer                               
Letzte Aktualisierung: 01.03.2011 
 

Durch das Naturschutzgebiet Selketal

 Eisen und Burgen ‑ Wälder und Wiesen

 
Wandern

Fernwanderweg
   Selkestieg
 
Dauer   Jahrezeit Straße
Piste/Feldweg Wanderpfad- weg
8 - 10 Std. 23 km März - Okt.     20%
      50%        30%

Schwierigkeit 

Höhendifferenz

Frequentierung

Unterkunft   

Besonderes
   leicht    niederig    mittel
   Privat besonders reizvoll im Herbst
»Legende
 
Vorbei an der ehemaligen Eisenhütte Mägdesprung und ihren Hammerwerken führt diese Wanderung durch ein Tal, durch das einst schon Kaiser und Könige zogen, und hoch über dem Tal eine der schönsten und besterhaltesten Burgen des Harzes ‑ der Falkenstein.
zum vergrößern auf das Bild klicken
  • Hist. Eisenhütte Mägdesprung
  • Im Bahnhof Gernrode
  • Herzog Friedrich Denkmal
  • \"Fischstäbchen\"
  • VI. Hammer
  • Erlengalerie
  • Burg Falkenstein
  • Schloss Meisdorf

 

Wanderkarte


Maegdesprung-Meisdorf-map-ads-de.pdf

  

 Von Gernrode nach Mägdesprung

 

Diese Wanderung beginnt mit einer Bahnfahrt. Gernrode liegt für den Start wie für das Ende besonders verkehrsgünstig. Eine Rundwanderung mit Start und Ziel Mägdesprung dürfte für die meisten etwas zu viel sein, und eine Rückfahrt abends nach Mägdesprung könnte vielleicht auf Schwierigkeiten stoßen. Und was gibt es Schöneres, als eine Harzwanderung mit den historischen Fahrzeugen der Harzer Schmalspurbahn zu beginnen?!
 
Doch zunächst noch einige Sätze zu Gernrode. Gernrode ist die Stadt des Markgrafen Gero und Stifters der hiesigen St. Cyriakuskirche, eine der wenigen vollständig erhaltenen romanischen Bauten aus der Zeit der Ottonen. Meines Wissens nach gibt es außer dieser hier nur noch die Klosterkirche Werden in Essen. Kuckucksuhren nur aus dem Schwarzwald? Irrtum, nein ‑ auch hier werden diese Uhren gefertigt. Allerdings stammt der Erbauer aus dem Schwarzwald und blieb nach dem Zweiten Weltkrieg ‑ der Liebe wegen ‑ hier sitzen. Und so gibt es auch “Harzer Kuckucksuhren”. Eine Besichtigung beider Stätten ist lohnenswert, allerdings müssen wir das auf später verschieben ‑ aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

Wie schon gesagt, Startpunkt ist der Bahnhof in Gernrode, bis vor einigen Jahren noch Ausgangsbahnhof der Harzer Schmalspurbahnen. Nach Stilllegung der normalspurigen Strecke Frohse ‑ Quedlinburg, wurde der Abschnitt Gernrode ‑ Quedlinburg auf Schmalspur umgespurt, und so beginnen und enden die Züge der HSB heute in Quedlinburg. Die Wahrscheinlichkeit einen Dampflok bespannten Zug zu “erwischen” ist am Wochenende am größten. Aber auch die mittlerweile schon historischen Dieseltriebwagen, genannt “Fischstäbchen” ( weil sie vorher ihren Dienst bei der Langeooger Inselbahn verrichteten) machen eine Fahrt zu einem angenehmen Erlebnis.

Mit einer maximalen “Geschwindigkeit” von 30 kmh, meistens jedoch wegen der kurvenreichen Strecke, irgendwo zwischen 10 kmh und 20 kmh zuckelt der "Harz Intercity" ganz gemütlich bergauf. Durch schöne Wälder, vorbei an Teichen, plätschernden Bächen und Wiesen haben botanisch interessierte sogar Gelegenheit sich im Pflanzen bestimmen zu üben. Um dem Ganzen auch noch ein wenig die Krone auf zusetzen, sehen wir kurz vor unserem Zielbahnhof, links auf einer Anhöhe, die Reste einer Burg. Kurzum, fast so schön wie wandern ‑ oder sogar noch schöner, weil man nicht zu laufen braucht ‑ und verlaufen geht auch nicht.

  

Zum Herzog‑Alexis‑Erbstollen

 

An unserem Zielbahnhof Mägdesprung angekommen, gehen wir links um das Gebäude herum und benutzen die Treppe bergab. Ausgeschildert ist, “zum Selkestieg.” Auf halber Höhe passieren wir das Herzog‑Friedrich‑Denkmal, ein gußeisernes Produkt der hiesigen Hütte. Wir könnten noch andere Erzeugnisse bewundern, auch wäre der Besuch des Carlswerk lohnenswert. Und so stecken wir wieder in einem Dilemma. Haben wir doch noch eine weite Strecke vor uns und am Ende wartet auch noch der Falkenstein. Vielleicht ein andermal.
 
Und so überqueren wir vorsichtig die B185, gehen die Straße Richtung Selkemühle am Carlswerk vorbei, biegen rechts hinter selbigem herum und überqueren auf schmalem Steg die Selke. Je nach Jahreszeit oder Wetter ein mehr oder weniger ruhig dahin plätscherndes Gewässer. Allerdings kann sie sich auch in einen reißenden Strom verwandeln. Unvergessen das Hochwasser 1994, als sie zahlreiche Brücken und den Bahnhof Alexisbad zerstörte.
 
Wir befinden uns nun auf dem Selkestieg, dem nach dem Hexenstieg zweiten Fernwanderweg des Harzes. Seine Kennzeichnung ist die stilisierte Silhouette der Burg Falkenstein, wegen ihrer Form auch scherzhaft als “Lampe” bezeichnet. Wir folgen diesen Stieg rechts des Flusses bergab. Da sich die Selke an dieser Stelle tief und steil eingegraben hat, verläuft er an einem mit steilen Klippen bedeckten Berghang mal unten am Ufer, an den Prallhängen der Selke jedoch über die Klippen als schmaler Stieg und ist ein reizvoller und abwechslungsreicher Wanderpfad.

Links, jenseits der Selke sehen wir die Rückseiten des I. und des II. Friedrichhammers. Wir können auch noch Mauerreste am Ufer erkennen, die früher als Widerlager für die Wasserräder dienten. Unmittelbar vor Erreichen des III. Friedrichhammers rechts neben uns die Reste eines mittlerweile trockenen Grabens, der einmal das Aufschlagwasser zum Hammerwerk leitete. Nach dem wir einen mit Wurzeln überwachsenen Durchgang durch die Klippen passiert haben, vor uns der III. Friedrichshammer. Auf dem von rechts kommenden Weg ca. 50 m weiter, dann das Mundloch des Herzog ‑ Alexis ‑ Erbstollen. Einen Wasserlösestollen des Harzgeröder Reviers.

Auch hier bei Harzgerode, gibt es ein dem Oberharzer Wasseregal vergleichbares System. Auch hier wurde das notwendige Aufschlagwasser gesammelt und mit Gräben zu den Teichen hin und zu den Bergwerken weiter geleitet. Eine Besonderheit hier sind Stollen die die Teiche miteinander verbinden. Sogenannte Röschen ‑ sprich Rö‑schen und nicht Rös‑chen. Das wäre entweder ein Begriff aus der Botanik oder der Kosename einer weiblichen Person. Zwar kann sich eine intensive Beschäftigung mit Letzterer sehr vergnüglich gestalten ... wir wollen aber lieber vom Wandern reden ‑ geziemt sich das doch besser für einen Herrn im gesetzten Alter.

 

  Auf dem Weg zur Selkemühle

 

War das Tal ab Alexisbad bis hier ein mehr oder weniger enges, ja fast schluchtartiges Tal, so verwandelt es sich jetzt in ein breites Wiesental. Noch einmal einen Prallhang auf sanft ansteigenden Forstweg umgangen und vor uns befindet sich das Forsthaus Scheerenstieg sowie der ehemalige IV. Friedrichshammer, heute ein Imbiss und eine Backstube mit Wandererrast. Hier besteht die erste Möglichkeit zur Einkehr.

Allerdings sei schon einmal vorgewarnt. Es folgen noch mehrere Rast‑ und Einkehrmöglichkeiten und wer sie alle nutzen und nicht nur Wasser trinken will, könnte mit der Zeiteinteilung doch etwas ins Hintertreffen geraten, auch der dabei eintretende körperliche Zustand macht das Erreichen des letzten Omnibusses fraglich.

Hier biegt der Weg nach rechts ab, geht um die Wiese herum (Bitte keine Abkürzungen nehmen; Naturschutzgebiet!) und wieder in den Wald hinein. Wir wandern nun durch schattigen Laubwald immer an der Selke entlang. Nach links geht der Blick über die Wiesen und hinüber zu der Schneidemühle ‑ früher Jugendherberge und heute Jugendferienheim ‑ und erreichen nach ca. 2 km den Gr. Hausberg. Eine Informationstafel weist uns darauf hin, das sich hier die Reste der Burg Anhalt befinden. Diese Burg, von Otto dem Reichen erbaut und von Albrecht dem Bären ausgebaut, im 16. Jahrhundert dann zerstört, gab dem Land seinen Namen. Wer mag, geht die ca. 2 km bergauf und schaut sich die Reste an. Es sind allerdings nur noch ein Turmstumpf und Mauerreste zu sehen.

Wir wenden uns nun nach links aus dem Wald heraus, überqueren die Selke auf einer neuen Brücke, die alte bei dem Hochwasser zerstörte, ist nebenan zu sehen. Links von uns das Gasthaus und Hotel Selkemühle. Hier im Garten, können wir dann ein Modell der Burg Anhalt betrachten. Auch endet hier die schmale, von Mägdesprung herführende Asphaltstraße.

 

Via Regia ‑ die Straße der Könige

 
 
Eine derart gewaltige Burg kann nur an einer bedeutenden Straße gestanden haben. Und tatsächlich war diese schmale Asphaltstraße, die sich jetzt als wassergebundener Weg fortsetzt, einmal eine der bedeutesten Straßen des “Heiligen Römischen Reiches”. Es ist die Via Regia, Kaiser und Könige zogen auf ihr entlang, hier war zu der Zeit der Ottonen und Salier das Machtzentrum des Reiches. Nirgendwo sonst gab es so viele Pfalzen wie um den Harz herum. Doch nicht eine einzige ist erhalten geblieben, von einigen sind noch Reste zu sehen, so wie Wallhausen oder Goslar. Es ist wie in des Sängers Fluch: “Nur eine einzige Siegessäule zeugte von entschwundener Pracht”. Doch genug philosophiert, wandern wir weiter. Obwohl, ich kann es nicht verhehlen, das mir bei dem Gedanken daran, wer schon alles vor mir hier entlang gezogen ist, ein ehrfürchtiger Schauder durchläuft.
 
Der Weg eine ehemalige Kreisstraße (sic transit gloriam mundi), wird von Kastanienbäumen begleitet, führt mal durch Wiesen, mal am Waldrand entlang und ermöglicht immer wieder schöne Ausblicke auf die Berghänge. In weiten Schwüngen von Erlen und Weiden begleitet, eilt die Selke silberglänzend zu Tal. In vollkommen freiem fluss bahnt sie sich ihren Weg, schafft Prallhänge und Drallhänge. An Ersteren sind auch die Brutröhren des Eisvogels zu erkennen. Immer wieder überquert unser Weg die Selke und führt mal rechts, mal links an ihr entlang. Auch ist hier recht häufig der scheue Schwarzstorch zu beobachten. Aber bitte immer wieder daran denken, wir sind hier in einem Naturschutzgebiet und da gilt absolutes Wegegebot. Da die Selke vollkommen frei mäandern darf, schafft sie sich auch immer wieder neue Flussläufe und die alten, die zeichnen sich auf den Wiesen als Vertiefungen ab, auch sind sie an den ihnen einstmals begleitenden Erlengalerien zu erkennen.
 
Allmählich verengt sich das Tal wieder, der Weg führt noch einmal etwas ansteigend über einen Prallhang und verwandelt sich in eine Asphaltstraße. Links von uns das Restaurant und Hotel Thalmühle. Noch einmal über eine Brücke, dann geht rechts ein schmaler Fußsteig zur Burg Falkenstein hinauf. Ausgeschildert als "Eselsstieg", dürfen wir ihn aber trotzdem benutzen, sind wir doch alle schon einmal ‑ mehr oder weniger ‑ als Angehörige dieser Tiergattung betrachtet worden (und wohl auch gewesen).

 

Zum Falkenstein

 

Zunächst noch allmählich, dann kräftig ansteigend wandern wir mit kleinen Schritten, oder besser gesagt quälen wir uns, ca. 1 km den Eselsstieg bergauf. Es ist ein lohnender Anstieg, den oben erwartet uns eine der schönsten Burgen des Harzes (es ist auch immer wieder so schön, wenn der Schmerz nachläßt). Die Burg Falkenstein, heute ein Museum mit bemerkenswertem Inventar und historischer Burgkapelle,  ist mehr als sehenswert. Auch sind die Greifvogelvorführungen ein einmaliges Erlebnis. Weit geht, von dem Bergfried aus, der Blick hinunter in das Selketal und über die Höhen des Ostharzes.

Die Burg liegt zwar nicht unmittelbar an unserem Weg, sie denoch nicht zu besichtigen wäre schade und eigentlich ein Sakrileg und ein unbedingtes “muss” für jeden, der zum erstenmal den Selkestieg entlang wandert. Irgendwie entging sie immer allen Kriegen und Zerstörungen und ist deshalb in ihrem Kern eine authentische mittelalterliche Burganlage. Auch Rechtsgeschichte schrieb sie einst; verfaßte doch Eike von Repkow, mit großer Wahrscheinlichkeit, hier im Auftrag des Grafen Hoyer von Falkenstein den Sachsenspiegel, das erste Gesetzbuch in deutscher Sprache.

Zum erstenmal wurde Recht und Gesetz schriftlich in deutscher Sprache fixiert. Dieses Buch war in einigen mitteldeutschen Länder noch bis zur Schaffung des Bürgerlichen Gesetzbuches Ende des 19. Jahrhunderts Rechtsgrundlage. Eine der wenigen erhaltenen colorierten Maniskeln wird in der Ernst‑August‑Bibliothek zu Wolfenbüttel aufbewahrt uns ist dort als Faksimile zu sehen.

 

Auf dem Weg nach Meisdorf

 
 
Den gleichen Weg wieder zurück, wenden wir uns nach rechts und erreichen nach ca. 100 m den Gasthof “Zum Falken”. Hier folgen wir dem Wanderweg nach links über die schmale Brücke und wenden uns gleich wieder rechts über eine Wiese dem Wald zu. Immer zwischen Selke und Berg führt uns unser Weg als schmaler Pfad nach Norden. Kurz vor Meisdorf dann linker Hand ein Steinbruch mit interessanten Aufschlüssen. Rote Selkegrauwacke und ein Lehmeinschluß, der uns darauf hinweist das sich hier einst eine Geröllhalde befand, die die Selke zu einem See aufstaute.
 
Nur wenig Meter weiter dann das Gräflich von Asseburgische Mausoleum. Aus roter Grauwacke errichtet, strahlt es nach der Renovierung wieder in altem Glanz. Der Verfasser hat es nach der Wende noch in stark ramponierten Zustand gekannt. Särge oder Sarkophage sind keine mehr vorhanden. Zu einer Zeit, als man hier die vergangenen Epochen in kapitalistisch und feudalistisch einteilte, vergriff man sich, da man des Adels nicht habhaft werden konnte, in einem Akt der Barbarei an ihren Gräbern. So dient das Mausoleum heute den Fledermäusen als Quartier.
 
Nach wenigen Metern erreichen wir die Straße und den Ortseingang von Meisdorf. Wie überqueren die Straße und folgen ihr ortseinwärts und sehen rechter Hand ein prächtiges Anwesen. Es ist das ehemalige von Asseburgische Schloß und heutige Schloßhotel Meisdorf. Ein Haus der allerersten Klasse, ein fünf Sterne Hotel mit erstklassigen Restaurants und einem wunderschönen gepflegten Park mit einem Palmenhaus, in dem sich ein Kaffee befindet.
 
Wer möchte, kann hier einkehren oder Quartier beziehen. Keine Angst, hier wird niemand abgewiesen, allerdings sind die Preise dem Ambiente angemessen und so eigenartig es auch klingen mag ‑ preiswert. Ich selber habe hier schon öfters in gehobener Atmosphäre Kaffee getrunken. Die Preise sind zwar etwas höher als ortsüblich, aber durchaus angemessen.
 
Nach weiteren ca. 50m , haben wir auf Höhe des Sportplatzes die Bus-Haltestelle Meisdorfer Allee ereicht. Von hier aus können wir die Rückfahrt nach Gernrode antreten.  Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Nachwandern. Bislang waren alle Wanderfreunde, die ich selbst geführt oder denen ich die Tour empfohlen habe, hellauf begeistert. 
 
 

 Nützliche Hinweise und Informationen



 
Anreise:
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn bis Quedlinburg, dann mit der HSB bis Mägdesprung. Rückfahrt mit Q‑Bus Linie 318 

Sachsen Anhalt Ticket oder Schönes Wochenende Ticket werden weder beim VTO (Verbundtarif Ostharz) noch bei derHSB (Harzer Schmalspurbahn) anerkannt.
 
Mit dem Auto:
Aus Richtung Braunschweig A 39 bis Kreuz Vienenburg und  über B 6n bis Ausfahrt Quedlinburg und weiter nach Gernrode.

Aus Magdeburg: B 180 bis Aschersleben und über B 6n nach Quedlinburg und weiter nach Gernrode.

Aus Hannover bzw. Hildesheim: A 7 bis Ausfahrt Rhüden und über B 82 bis Goslar und weiter über B 6 nach
Quedlinburg.  

Parkplätze am Bahnhof Gebührenfrei

Kartenmaterial:
Naturpark Harz Blatt 2
1:50 000
GeoMap
ISBN 3‑933671‑09‑4
 


Einkehr und Verpflegung


Selketaler Waldgasthof
Ralf & Liane Klock
4. Hammer 33
06493 Mägdesprung 
Tel.039484-2715
Fax 039484-2715
 
 
Land‑ und Reiterhotel Selkemühle GmbH
z.Z. geschlossen!!!
Selkemühle 1
06493 Alexisbad OT Mägdesprung
Tel.: +49 39484 2341
Fax: +49 39484 747189
Täglich geöffnet ab 10.00 Uhr
 
Gaststätte
Täglich geöffnet
Mo ‑ Fr 11.00 ‑ 18.00 Sa, So + Fe bis 19.00
Nov. ‑ März
Ruhetage: Mo Di
Tel: 03474 8247
06463 Meisdorf
 

Schlosshotel Meisdorf
Allee 5
D-06463 Meisdorf
Tel. +49 34743 98 0
Fax. +49 34743 98-222




 Unterkunft


Selketaler Waldgasthof
Ralf & Liane Klock
4. Hammer 33
06493 Mägdesprung 
Tel.039484-2715
Fax 039484-2715
 

Schlosshotel Meisdorf
Allee 5
D-06463 Meisdorf
Tel. +49 34743 98 0
Fax. +49 34743 98-222

 
Sonstiges:
Hohe Berge, tiefe enge Täler, Moore, dunkle Fichten und rauschende Wildwasser  so präsentiert sich der Oberharz; mit sanften Kuppen, Wiesen und Mischwäldern  der Unterharz. Der Ostharz, das so genannte Mansfelder Bergland, ist dagegen mehr Hügelland denn Mittelgebirge. Eine unzertalte Hochfläche, bedeckt mit Ackerfluren und am Rand mit weit ausgeräumten Tälern, in denen die Flüsse wie Selke, Eine, Leine oder Wipper in weiten Schwüngen durch Wiesen mäandern und Berge, die überwiegend mit Laubmischwäldern bedeckt sind. Eines dieser schönen Wiesentäler, vielleicht das schönste, ist das Selketal.
 
Diese Tour ist zu jeder Jahreszeit schön, besonders jedoch im Herbst, wenn sich das violett der Herbstzeitlosen mit den bunten Farbtönen der Bäume mischt.
 
Sie kann auch als Fahrradtour durchgeführt werden. Im diesem Fall: Im Abschnitt Mägdesprung ‑ Selkemühle die Straße benutzen und ab Meisdorf über Opperode nach Ballenstedt und dann den Harzrandweg nach Gernrode zurück. Fahrräder werden bei der HSB kostenlos befördert.

An Wochenenden und Feiertagen ist der Abschnitt Selkemühle  Meisdorf stark frequentiert
 
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Für Hinweise und Anregungen bin ich jederzeit dankbar.
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letzte Änderung: 11.03.2016
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